Arbeitsmarkt ist in Bewegung

Veröffentlicht am 02.07.2006 in Bundespolitik

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni deutlich zurückgegangen. Bundesarbeitsminister Franz Müntefering begrüßte die Entwicklung, unterstrich aber gleichzeitig die Verantwortung von Politik und Wirtschaft, den Trend weiter zu stärken.

Der erneute Rückgang der Arbeitslosenzahlen mache Mut, sagte Müntefering nach der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten am Donnerstag in Berlin. Mit dem weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit und dem Stopp des Abbaus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse zeichne sich ein Trend ab. Klar bleibe aber auch: „Die Zahlen sind Auftrag und Ansporn – für Politik und Wirtschaft.“

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) sank im Juni die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 138.000 auf 4,397 Millionen. Dies sind im Vergleich zum Juni des vergangenen Jahres sogar rund 383.000 arbeitslose Menschen weniger. Damit verringerte sich die Arbeitslosenquote von 10,8 Prozent im Vormonat auf 10,5 Prozent. Dies bedeute nicht nur den stärksten Rückgang in einem Juni seit der Wiedervereinigung; erstmals seit fünf Jahren sei auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten höher als im Jahr zuvor, teilte die BA mit.

Der Bundesarbeitsminister unterstrich, dieser erneute Rückgang der Arbeitslosenzahlen zeige, dass die wirtschaftliche Erholung sich deutlicher auf den Arbeitsmarkt auswirke. „Die deutsche Wirtschaft wächst. Alle Konjunkturindikatoren zeigen nach oben. Und es gibt Bewegung auf dem Arbeitsmarkt.“ Als besonders erfreulich wertete Müntefering den weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen um mehr als elf Prozent gegenüber dem Vormonat.

Vor allem Wirtschaft in der Pflicht
Trotz der erfreulichen Trendentwicklung auf dem Arbeitsmarkt müssten die Zahlen sowohl für die Politik als auch für die Wirtschaft Auftrag sein, für mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und mehr Ausbildung zu sorgen, betonte der Bundesarbeitsminister. „Hier muss mehr passieren. Insgesamt reicht hier die Anstrengung noch nicht," nahm Müntefering die Unternehmen in die Pflicht. Die Politik werde ihrerseits ihre Reformanstrengungen konsequent und konzentriert fortsetzen.

Heil: SPD ist und bleibt die Kraft der sozialen und wirtschaftlichen Erneuerung
SPD-Generalsekretär Hubertus Heil wertete die positive Entwicklung als Bestätigung für den Kurs von Bundesarbeitsminister Franz Müntefering. Das 25-Milliarden-Euro-Investitionsprogramm sei ein Erfolg und helfe mit, mehr Arbeit zu mobilisieren. „Trotzdem bleibt noch viel zu tun, damit sich diese Entwicklung fortsetzt. Gesundheitsreform und Unternehmenssteuerreform sind dabei wichtige Schritte. Wir Sozialdemokraten treiben sie voran."

Auch in der großen Koalition werde die SPD die von Gerhard Schröder eingeleiteten Reformen für mehr Wachstum weiterführen und die „Kraft der sozialen und wirtschaftlichen Erneuerung" für Deutschland sein, bekräftigte Heil.

 

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