Natur in der Stadt - Thema bei Mitgliederversammlung

Veröffentlicht am 17.10.2009 in Ortsverein

Bei der Mitgliederversammlung am 17.10.2009 im Hotel Gasthof Pietsch stellte die Landschaftsarchitektin, Frau Lucia Ermisch, den Anwesenden das Bewerbungskonzept der Stadt Freystadt für die "kleine Landesgartenschau" 2017 vor.

Frau Erisch nahm sich sehr viel Zeit, um das Verfahren, aber auch ihre Schwerpunkte bei der Bewerbung aufzuzeigen.
In Vorgesprächen, die Vertreter der Stadt und Frau Ermisch mit den verschiedenen betroffenen Fachstellen geführt hatten, wurde deutlich, dass selbst Kommunen mit der "Größe" Freystadts grundsätzliche Chancen bei einer solchen Bewerbung eingeräumt werden.
Aufgabe eines Planers für die Bewerbung einer solchen Schau sei es, Defizite im Bezug auf Natur- und Grünflächen in der Stadt aufzuzeigen, die im Zuge der Schau dann behoben werden können. Frau Ermisch zeigte hier Möglichkeiten im Bereich des Klosters und der Wallfahrtskirche auf. Hier könnten bislang brach liegende Flächen zu Naherholungsflächen aufgewertet werden. Gleiches gilt für die Schwarzachauen südlich der Umgehungsstraße.
Um sich von den anderen Bewerbern zu unterscheiden, müsse das Besondere an Freystadt herausgestellt werden. Hier sieht Frau Ermisch vor allem das Kloster als hervorhebenswert an. "Mit Franz von Assisi durch Natur und Landschaft"- so könnte somit ein Freystadt-typisches Bewerbungsmotto lauten.
Auf genauere Nachfragen, z. B die Kosten und die Ausgestaltung der Schau, sowie des Rahmenprogramms wollte und konnte Frau Ermisch noch nicht eingehen. Das werde dann, wenn der Zuschlag erfolgt sei, genauer untersucht. Als Rahmen könne man bisherige Schauen hernehmen, bei denen die Investitionskosten bei etwa 4 - 5 Mio. lägen, wobei man mit einer Höchstförderung von 1,6 Mio Euro rechnen könne. Nicht gefördert werde der nötige Grundstückskauf, sowie die Kosten der Durchführung selbst. Diese müssten sich durch die Eintrittsgelder selbst tragen. Hier sei die Gesamtbevölkerung gefragt, die sich bei verschiedenen Veranstaltungen einbringen könne.
Wichtig sei es deshalb, dass, wenn Freystadt den Zuschlag bekäme, zunächst der Gemeinderat, dann aber auch die Bevölkerung voll hinter dem Projekt stehe.
Ortsvorsitzender Stefan Großhauser bedankte sich für das anschauliche Referat bei Frau Ermisch und überreichte ihr einen geschmiedeten Gartenschmuck, den Alfred Kett gefertigt hatte.
Die Mitglieder diskutierten im zweiten Teil der Versammlung die schlechten Wahlergebnisse der SPD in Freystadt bei Europa- und Bundestagswahl. Danach stellte Großhauser in seiner Funktion als Kreisrat die anstehenden Probleme im Kreistag vor. Die SPD-Kreistagsfraktion bemüht sich zum Beispiel seit einem Jahr um die Einführung eines Neumarkt-Passes, legt bei der geringen Bezahlung von Putzkräften in Landkreiseinrichtungen die "Finger in die Wunden" und fordert die Senkung der Müllgebühren. Sie trägt die Investitionen im Bildungsbereich (Gymnasien und Realschulen) voll mit.
In der Stadt Freysatadt stehe andere Themen im Mittelpunkt: Biogasanlage bei Rohr, Nachfragen in Sachen Solarparks, Umgestaltung der Hauptschule Freystadt zur Mittleschule im Verbund mit anderen Kommunen und Möglichkeiten der Jugendarbeit in Freystadt.

 

Danke für das Vertrauen und die Unterstüzung

Für Euch.

501: Anna Keßler

502: Stefan Großhauser

503: Marina Pfaller

504: André Oettel

505: Birgit Reinhard

506: Florian Hilpert

507: Petra Logé

508: Josef Brandl

509: Ute Brandl

510: Melanie Pirner 

511: Stefan Flachhuber

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