Gegen Kürzung der Pendlerpauschale

Veröffentlicht am 06.04.2006 in Bundespolitik

MdB Marianne Schieder

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder lehnt die vorgesehene
Kürzung der Pendlerpauschale ab:

"Ich werde gegen die Kürzung der Pendlerpauschale kämpfen, weil sie für
Hunderte von Berufspendlern in meinem Wahlkreis nicht zumutbar ist. Man
kann von den Arbeitnehmern nicht immer mehr Flexibilität fordern und sie
gleichzeitig auf den Fahrtkosten sitzen lassen."

"Gerade in Landkreisen wie Neumarkt, Schwandorf und Cham brauchen die Fernpendler eine Kompensation für die zum Teil sehr weiten Anfahrtswege zur Arbeit und die hohen Benzinpreise", so Marianne Schieder.

"Die Pendlerpauschale ist keine Subventionen sondern eine vereinfachte Anrechnung von Werbungskosten. Deshalb kann die Pauschale nicht beliebig gekürzt werden.

Wir brauchen eine kleine Koalition in der großen: Nur wenn die CSU
mithilft, können wir an diesem Punkt etwas für die Oberpfälzer
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreichen.

Die CSU muss sich entscheiden, ob sie zu ihrer Wahlkampfforderung nach einer Kürzung der Pendlerpauschale steht, oder ob sie die Probleme des ländlichen Raums endlich ernst nehmen will. Sich wie die CSU als Retter des ländlichen
Raums aufzuspielen, aber Millionen Pendler im Regen stehen zu lassen,
geht nicht zusammen.

Im Koalitionsvertrag ist nur ein generelles Einsparvolumen festgelegt,
nicht die Kürzung der Pendlerpauschale. Ich möchte eine Lösung, die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Oberpfalz nicht zusätzlich
belastet.“

 

Danke für das Vertrauen und die Unterstüzung

Für Euch.

501: Anna Keßler

502: Stefan Großhauser

503: Marina Pfaller

504: André Oettel

505: Birgit Reinhard

506: Florian Hilpert

507: Petra Logé

508: Josef Brandl

509: Ute Brandl

510: Melanie Pirner 

511: Stefan Flachhuber

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