Bildung und soziale Herkunft

Veröffentlicht am 02.06.2012 in Bildung
Schule-burggriesbach

Soziologieprofessor Neckel: Aristokratisches kommt wieder.
Das Aristokratische, das Ständische, das Vormoderne wird dadurch repräsentiert, dass die Herkunft immer wichtiger geworden ist für die soziale Platzierung. Wir sprechen davon, dass etwa in Deutschland in den Jahrgängen, die nach 1960 geboren sind, die Rolle der Herkunft, wo man geboren wurde, in welcher Familie man geboren wurde, immer wichtiger wird für den Statuserwerb.

Das hat drastisch zugenommen, bei den Frauen stärker noch als bei den Männern und bei den Ostdeutschen noch stärker als in Westdeutschland. Und das heißt, dass wiederum das moderne Prinzip der sozialen Mobilität, das moderne Prinzip, dass man durch eigene Anstrengungen einen verbesserten Platz in der Gesellschaft erreichen kann, unterminiert wird durch das Prinzip der sozialen Vererbung. Wer in einer höheren Herkunftsfamilie geboren ist, hat eine dutzendfach höhere Wahrscheinlichkeit, selbst wieder eine höhere Position zu erlangen. Und das ist durchaus schon mal anders gewesen in den Zeiten der 60er- , 70er- , bis in die 80er- Jahre. Das hat sich auch in Deutschland verändert. Das heißt, die sozialen Schichten sind undurchlässiger geworden. Und auch das erinnert eher an vormoderne Sozialstrukturen als an das moderne Prinzip des Aufstiegs durch Leistung.
Quelle: dradio.de

 

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