SPD will attraktives ÖPNV-Angebot im ganzen Landkreis - Klarheit mit Hallenbad Neumarkt angemahnt

Veröffentlicht am 09.05.2013 in Kreistagsfraktion
Stefan Großhauser

OPNV, Hallenbad des Kreises und Bildung im Landkreis waren Themen der letzten Kreistagssitzung.

Zu einer guten Lebensqualität, einer mobilen Gesellschaft gehört nach Auffassung der SPD-Kreistagsfraktion ein attraktives ÖPNV-Angebot im gesamten Landkreis. Daher seien die im Raum Parsberg-Lupburg-Hohenfels-Velburg durchgeführten und vorgesehenen Einstellungen von Linien nicht hinnehmbar. Es müsse im Interesse der Menschen im Süden des Landkreises vom VGN und dem Landratsamt - so der Parsberger Kreisrat Erwin Jung - unmittelbar gehandelt werden. Sofern die defizitären Linien nicht zu halten seien, müsse rasch ein Rufbussystem aufgebaut werden, so wie es im Norden des Ladkreises bereits bestehe. Darüber hinaus fordere die SPD-Parsberg schon immer die Ausweitung der S-Bahn bis Parsberg.

Sehr verwundert zeigten sich die SPD-Mandatsträger in der Duiskussion mit ihren Stadtratskollegen Günter Stagat und Gertrud Heßlinger zur Thematik Ganzjahresbad Neumarkt. Bereits vor zwei Jahren haben nach einer entsprechenden Anfrage der Stadt an den Landkreis der Kreistag und auch der Stadtrat von Neumarkt die Übereignung des landkreiseigenen Hallenbades mitsamt einer Zahlungsaufgabe in Höhe von 2,8 Millionen Euro an die Stadtkasse beschlossen. Die Stadt Neumarkt wollte ein Ganzjahresbad unter Einbeziehung des Hallenbades errichten.
Geschehen sei zur Verwunderung der Stadt- und und Kreisräte aber bislang nichts. Daher soll das Thema im Kreistag bzw. im Kreisausschuss behandelt werden unter der Fragestellung, wie es mit dem Hallenbad nunmehr weitergehen soll. Dieses sei schließlich eine wahre Energieschleuder und müsse dringend saniert werden. Noch dazu habe der Rechnungsprüfungsausschuss des Landkreises geprüft, ob der Unterricht für die weiterführenden Schulen im Hallenbad der Gemeinde Berg organisiert werden könnte. Dieses ist ebenfalls zu sanieren und die Gemeinde Berg braucht hinsichtlich einer möglichen Kooperation mit dem Landkreis Klarheit für die eigenen anstehenden Entscheidungen.
Der Landkreis könne sich nicht bei jedweder gemeinsamer Aufgabenstellung mit lähmend langen Zeitabläufen von der Stadt hinhalten lassen. Man könne schließlich die zeitnahe Umsetzung gefaßter Beschlüsse erwarten.
Humorvoll bewerteten die Sozialdemokraten die Auftaktveranstaltung zur "Bildungsregion Neumarkt" mit Kultusminister Spänle in Neumarkt. Stefan Großhauser sprach von einer etwas befremdlichen Veranstaltung, die wohl eher der Kritik an der bayerischen Schulpolitik entgegenwirken sollte. Was dort angeregt wurde, werde von den vielen Bildungs-Akteuren in unserer Region bereits sehr engagiert gemacht. In den letzten Jahren habe die Staatsregierung in München sämtliche Strukturentscheidungen (G8, R6, sog.Mittelschule etc.) von oben herab dekrediert - ohne jede Beteiligung und Einbindung der kompetenten Bildungsakteure in den Regionen. Hätte man dies rechtzeitig und ernsthaft getan, wäre so manche ärgerliche Fehlentscheidung vermieden worden.
Nun heuchle man kurz vor der Landtagswahl vom Wert der Beteiligung vor Ort und das sei ein reichlich durchsichtiges Manöver. Unabhängig von den wahltaktischen Motiven der Landespolitiker sei die Kooperation und der Ideenreichtum aller Akteure im Bildungs- und Betreuungsbereich des Landkreises nach wie vor wichtig.

 

Danke für das Vertrauen und die Unterstüzung

Für Euch.

501: Anna Keßler

502: Stefan Großhauser

503: Marina Pfaller

504: André Oettel

505: Birgit Reinhard

506: Florian Hilpert

507: Petra Logé

508: Josef Brandl

509: Ute Brandl

510: Melanie Pirner 

511: Stefan Flachhuber

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