SPD wünscht Kinderbetreuung an Klinikum und Landratsamt

Veröffentlicht am 17.10.2011 in Kreistagsfraktion

Die Sozialdemokraten im Kreistag wollen entschiedene Schritte für eine professionelle, zuverlässige Kinderbetreuung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Klinikum Neumarkt sowie dem Landratsamt.

Moderne und zukunftsfähige Familienpolitik, meinte Bürgermeister Helmut Himmler bei der letzten Sitzung der SPD-Kreistagsfra...ktion, sei zugleich Wirtschafts- und Personalpolitik. In Zukunft werde es einen harten Wettbewerb um qualifiziertes Personal in der Privatwirtschaft, der Gesundheitswirtschaft sowie auch in den Behörden geben.

Man müsse Bedingungen schaffen, damit die Familien Berufstätigkeit und privates Leben gut organisieren können und dazu gehöre optimale Kinderbetreuung in allen Altersstufen. Die Frauenerwerbstätigkeit werde wegen des bevorstehenden Arbeitskräftemangels in den nächsten Jahrzehnten stetig ausgeweitet werden müssen und darüber hinaus – so stellvertretende Landrätin Carolin Braun – seien junge Frauen bestens qualifiziert und wollen nach der Kinderphase weitgehend berufstätig bleiben. Demzufolge sollte eine attraktive Kinderbetreuung zusammen für die Dienstleistungsbehörde Landratsamt und das Klinikum eingerichtet werden. Dies sei seit Jahren eine beständige Forderung der SPD und viel zu lange sei in dieser Angelegenheit in Verkennung des Bedarfs abgewiegelt und gebremst worden.

Auch in der vorschulischen und schulischen Betreuung sehen die SPD-Vertreter im Kreistag nach Erläuterungen von Erwin Jung aus Parsberg in den Kommunen des Landkreises Erweiterungsbedarf.

Insbesondere in den Ferien – präzisierte die Berger Kreisrätin Erna Späth – müsse die Betreuung auf ein lückenloses Angebot erweitert werden. Viele Familien hätten derzeit erhebliche Probleme, während der Schließzeiten der Kindertagesstätten Berufstätigkeit und Kinderbetreuung zu regeln. Für Alleinerziehende sei dies eine kaum lösbare Aufgabe.

Fraktionsvorsitzender Helmut Himmler lobte das respektable Engagement der Städte, Märkte und Gemeinde beim Ausbau der Kinder- und Jugendbetreuung im vorschulischen und schulischen Bereich während der letzten zehn Jahre. Die noch erforderlichen Ergänzungen werde man sicher bewältigen können. Diesbezüglich seien auch Vergleiche von Regionen wenig hilfreich, weil diese in aller Regel die unterschiedlichen Voraussetzungen der Regionen nicht berücksichtigen können. Entscheidend sei vielmehr, ob Zufriedenheit mit den vorhandenen Angeboten in den jeweiligen Gemeinden herrsche. In dieser Hinsicht sei der Landkreis Neumarkt schon jetzt in einer guten Position. Gleichwohl gelte es die vorhandenen Angebote stets im Sinne einer modernen Familienpolitik zu ergänzen bzw. weiterzuentwickeln.

 

Danke für das Vertrauen und die Unterstüzung

Für Euch.

501: Anna Keßler

502: Stefan Großhauser

503: Marina Pfaller

504: André Oettel

505: Birgit Reinhard

506: Florian Hilpert

507: Petra Logé

508: Josef Brandl

509: Ute Brandl

510: Melanie Pirner 

511: Stefan Flachhuber

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