Entwicklung der Schullandschaft in Freystadt

Veröffentlicht am 25.11.2014 in Ortsverein

Wie vor zwei Jahren beschlossen, wollte die Stadt Freystadt für die Martini Schule in Freystadt einen Sanierungsantrag an die Regierung der Oberpfalz stellen. Gegenstand der Sanierung  sollte der so genannte "74-er-Bau" der Martini Schule sein. Die Regierung allerdings forderte, laut BÜrgermeister und Verwaltung, ein  Gesamtkonzept für die gesamte Schule. Darin sollte einfließen, wie sich die Schule entsprechend der Geburtenzahlen in Zukunft entwickeln wird, auch der Raumbedarf für den Ausbau des Ganztagszuges an der Schule sollte bedacht werden. 

 

Mit in das Konzept einbezogen sollte auch die Außenstelle in Möning werden. Regierung, Schulleitung und die Verwaltung mit dem Bürgermeister an der Spitze stellte im abstakten Raumprogramm fest, dass zukünftig die Außenstelle in Möning nicht mehr nötig sei, da der Platz in der Martini Schule in Freystadt zukünftig auch für die Kinder aus Möning, Mörsdorf, Rohr und so weiter ausreichend sei. 

Dem stellten wir von der SPD Fraktion in der Sitzung vom 24.11.2014 folgendes gegenüber:

- Das Raumkonzept geht davon aus, dass die Mittagsbetreuung an der Martini Schule zukünftig in dem für ca. 400 000 Euro zu sanierenden "Schwesternhaus" auf dem Schulgelände untergebracht werden soll. Abgesehen, davon, dass das Haus noch vor ein paar Jahren als untauglich für die Mittagsbetreuung befunden wurde, was es aus unserer Sicht auch ist, so stehen die hohen Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen des Gebäudes. Dieses war erst vor wenigen Jahren für viel Geld saniert worden (Heizung, Fenster, Dach), so dass es für eine Wohnnutzung zu vermieten ist. Dieser Nutzung stünde auch zukünftig nichts entgegen und würde ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen sein.

- Der 74-er Trakt muss zweifelsohne saniert werden, das ist uns klar. Ob man allerdings dabei eine teuere neue Dachkonstruktion entwerfen muss, so dass aus einem bislang als Stuhllager genutzem Dachraum mit Schräge zwei neu zu schaffende Klassenzimmer enstehen, ist aus unserer Sicht abzulehnen. Der Raum steht in Möning zur Verfügung, die Kostenersparnis in Freystadt könnte so für die Sanierung des Möninger Gebäudes genutz werden. Gleiches gilt für die durch den Verzicht auf den Umbau des Schwesternhauses eingesparten 400 000 Euro.

- Schon damals, als die Mensa in die ehemaligen Umkleiden an der Martini Schule "gepfercht" wurde, wiesen wir von der SPD Fraktion darauf hin, dass die Größe der Mensa beim Vollausbau des Ganztagszuges nie und nimmer ausreichen wird. Genau das ist nun passiert. Der zusätzliche, und unbedingt notwendige Aufenthaltsraum an der Mensa wird nun zu einem Teil der Mensa werden und die Garagen, die für die  Außengräte für Schul- und Vereinssport genutzt werden, werden zum Mensanebenraum umfunktioniert. Von der Lage her eine gute Lösung, allerdings ensteht darurch der nächste Anbau. 

Die drei Baumaßnahmen in Freystadt belegen, dass der Verdacht der Möninger Bürger und unserer Fraktion, begründet war und ist, dass man lieber an der Schule in Freystadt anbaut um so Raum auch für die Möninger Schüler zu schaffen statt die Außenstelle in Möning weiter zu erhalten und zu sanieren.

Bei einem Ortstermin vor der nächsten Stadtratssitzung am 02.12.2014 (Treffpunkt 17.30 Uhr am Kindergarten in Möning) soll nun das Gebüde in Möning in Augeschein genommen werden. Vielleicht wird man dann schon grobe Schätzungen erfahren, von welchen Kosten man bei einer Sanierung des Möninger Schulgebäudes ausgeht. 

Klar ist aber auch:

- Die Kosten werden beträchtlich sein. Dies aber ist nur logisch, da man in Möning über Jahrzehnte nicht größer investiert hat. Dieses so eigesparte Geld muss nun aber aus Sicht der SPD Freystadt in die Hand genommen werden, um diese pädagogische Perle in unserer Stadt zu erhalten.

- Die Halle an der Schule in Möning ermöglicht es den Ortsvereinen ein mittlerweile breites sportliches Angebot anzubieten. Nicht nur Fußball, Tischtennis und Gymnastik wird dort über den FC Möning angeboten, auch die Schuhplattler, Zumba-Kids und Freunde der Skigymnastik treffen sich dort. Sollte die Halle, natürlich mit Unterstützung und Eigenleistung der Ortsvereine, saniert sein und die sanitären Anlagen in einem Zustand sein, dass Frau, Mann und KInd sie auch nutzen möchte, wird sich das sportliche und kulturelle Angebot rings um die Halle sicher noch werweitern. Kreative Lösungen, die alle mit ins Boot holt (BLSV, Landkreis, Vereine, Stadt...), sind gefragt. 

Abschließend gilt es noch festzustellen, dass unsere Fraktion die Berechnungen der Regierung (..oder der Stadtspitz oder der Schulleitung ?? ...uns ist leider nicht klar, wer das Raumkonzept nun eigentlich mit welchen Informationen erstellt hat)...für nicht richtig hält. Wie kommt es, dass in Zukunft die Mittelschule in Freystadt ab der Klasse 5 nur noch einzügig geplant ist? Soll das heißen, dass die Martini Schule zukünftig eine reine Ganztagsschule sein wird, wie es die Klassenplanung vermuten lässt? Heißt das, dass alle Kinder ab Klasse 5 die Martini Schule in Richtung Berngau oder Mühlhausen verlassen müssen, falls sie sich nicht für die gebundene Ganztagsschule entscheiden? Ist das mit dem Sachaufwandsträger, der Lehrerschaft und dem Elternbeirat so beschlossen? Fragen über Fragen.

Zusammenfassend läst sich sagen, dass unsere Fraktion eindeutig hinter der Schule in Möning steht, die, unseretwegen gerne abschnittsweise, saniert werden muss. Ebenso wie die Schule in Freystadt, die man so fit für die Zukunft machen muss.

 

Danke für das Vertrauen und die Unterstüzung

Für Euch.

501: Anna Keßler

502: Stefan Großhauser

503: Marina Pfaller

504: André Oettel

505: Birgit Reinhard

506: Florian Hilpert

507: Petra Logé

508: Josef Brandl

509: Ute Brandl

510: Melanie Pirner 

511: Stefan Flachhuber

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